Osterpreisschießen 2005

Letzte Aktualisierung: 13.06.2016 15:58


Sieger bei Junioren und Senioren

Über eine schlechte Beteiligung klagte der Vorsitzende des Schützenvereins, Hans-Dieter Wedemeyer, beim Osterpreisschießen 2005 des KKSV Wiedenbrügge-Schmalenbruch.

Nur 173 der insgesamt 187 Vereinsmitglieder stellten sich mann- und frauhaft dem österlichen Wettkampf. Die restlichen 14 Prozent vegetierten währenddessen wohl lieber kampflos auf dem heimischen Chaiselonge dahin.

5.389 Ostereier - roh, gekocht, bemalt und unbemalt - waren diesmal als Preise ausgelobt. Soviel wie nie zuvor bei einem Wiedenbrügger Wettkampf.

Umgerechnet in die Länge einer daraus hergestellten spaghettiförmigen Eiernudel würde diese ungefähr 83 mal zwischen Windhorn (Hof Auhage) und der Ballerbude gespannt werden können! Einfach unfassbar.

Geburtstagskinder

Um Mitternacht gab es dann noch zweimal einen Grund zum Gratulieren:

Die langjährige Jugendleiterin des KKSV, Beate Gierke, und Schatzmeister Jürgen Hentschke hatten nämlich am 25. März ihren Geburtstag.

 

Beste Teilerschüsse

Den besten Schuss des Abends gab diesmal ein Nachwuchsschütze ab: Cedric Büsselberg aus der Jugendabteilung mit einem Teiler 7.

In der Erwachsenenklasse zitterte Gerd Brunkhorst (Foto links) am wenigsten; ihm gelang in dieser Kategorie der beste Schuss mit einem Teiler 15.

Bei den Schülern machte der Nachwuchs aus vier Wiedenbrügger Familien den Wettkampf nahezu unter sich aus:

Julian Wedemeyer setzte sich mit einem Gesamtteiler von 84 Ring knapp vor Jennifer Gierke (100) und seinem Bruder Florian Wedemeyer (143) durch. Manuel Hentschke (198) wurde Vierter.

Mit einem Gesamtteiler von 76 verwies Ingrid Abramowski bei den Erwachsenen KKSV-Chef Hans-Dieter Wedemeyer (101), Jugenleiter Jens Arndt (126) und Alterschütze Gerd Zimny (127) auf die Plätze.

... Gesamtergebnisliste KKSV

 

 

Rühreiessen, Grünentrinken und Geburtstagskinder

Wer partout nicht Schießen wollte, der musste auch diesmal nicht!

Aber die Hälfte der an die Gewinner verteilten 5.389 Eier wurde traditionell noch am gleichen Abend in die Pfanne gehauen und von den Teilnehmern kollektiv verzehrt. 

Da das Ritual "Grünentrinken" in der Vergangenheit immer wieder zu Gezicke führte, dem sich die Anwesenden mit fadenscheinigsten Begründungen zu entziehen versuchten, hatte der Vorstand vorab beschlossen, diesmal den "Grünen" gleich beim Braten mit unter zu mischen.

Das verlieh dem Rührei einen wahrlich außergewöhnlichen grünen Schimmer und einen leicht exotischen Geschmack. Resonanz: Hm, mal was anderes!