Lesung 2009: Tatort Buchenbeeke"

Letzte Aktualisierung: 13.06.2016 13:14


Vorbemerkungen

Seit 1999 gibt es kurz vor Weihnachten literarisches im heimischen Schützenhaus. Das elfte Mal infolge hielt "Märchenonkel Jürgen Hentschke" am Freitag, dem 18. Dezember 2009, seine Adventslesung.

"Tatort - Buchenbeeke im Sumpf des Verbrechens" so lautete diesmal der Titel für die Rahmenhandlung. Die bestand aus 11 Episoden und schilderte schlichtweg Ungeheuerliches! Soviel sei an dieser Stelle schon einmal verraten.

Wer geglaubt hatte, der Stoff aus dem die Lesungen sind, müsse dem Vortragenden doch so langsam ausgehen, der wurde auch diesmal wieder eines Besseren belehrt. Doch auch die Inszenierung wird von Mal zu Mal professioneller. Nicht zuletzt Dank der technischen Unterstützung durch den Leitenden - Hans-Dieter Wedemeyer. Der tauchte auch bei diesem Durchgang das Schützenhaus in ein angenehmes und zugleich geheimnisvolles Licht.

Engel und Teufel vorweg

Bevor es jedoch los ging mit der eigentlichen Lesung, verkündeten erst einmal Engel Sigrid und Teufel Agnes ihre Botschaften. Wie immer assistiert vom getreuen Hexenhammer.

Mit großem Erstaunen lauschte das zwischenzeitlich zahlreich erschienene Publikum den Geschichten, die die beiden Außerirdischen in ihrem Jahresrückblick zum Besten gaben. Betroffen vom größten Missgeschick 2009 war Engel Sigrid indes selbst. War sie doch im Himmel etwas zu schnell unterwegs und musste wegen dieser - wenn auch begründeten - Geschwindigkeitsübertretung für vier Wochen ihre Flügel abgeben.

Danach war's Zeit für Loriots Adventsklassiker über die blutrünstige Förstergattin. Das Gedicht gehört zwischenzeitlich zum festen Repertoire im Vorspann der Lesung. Und wie im Vorjahr hatten "YIN und YANG" auch diesmal wieder reichlich "Süßes" dabei, das im Anschluss freigiebig unter der Zuhörerschaft verteilt wurde.

Die Lesung 2009 - Tatort Buchenbeeke

Nach den gewohnten Ritualen - Cognac einschenken und "Stumpen" anheizen - begann der Märchenonkel mit seinem fiktiven Jahresrückblick.

"Nicht weniger als elf haarsträubende Kriminalfälle, in die die vermeintlich unbescholtenen Bürger des beschaulichen Buchenbeeke verwickelt waren, hatte Hentschke auf Lager", schreibt Katharina Grimpe in ihrem Bericht in den "Traumburger Nachrichten" am 21-12-2009. Den kann man in voller Länge

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Leider meinte es die Witterung diesmal nicht so gut mit den Besuchern. Zumindest den einen oder anderen auswärtigen Fan der Lesung machten in diesem Jahr das Schneetreiben und die "sibirische Kälte" mit bis zu - 18 °C die Anreise unmöglich. So war leider auch der eine oder andere kriminelle Hauptakteur nicht persönlich anwesend. Sehr schade, aber nun einmal nicht zu ändern!

Ordnung ins Buchenbeeker Lotterleben brachte auch dieses Mal kein geringerer als PIPPO. Dem kam die Rolle des obersten Richters zu, der über die Angeklagten der elf geschilderten Vergehen zu urteilen hatte - im Buchenbeekener Amtsgericht. Das Intro, das die Prozessfolgen einleitete - kann man

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